Lutz Gelbert,
1942 geboren in Berlin-Köpenick

Schule und Studium
1960 Abitur
1960 bis 1966 Studium an der TU Dresden Fachrichtung Maschinenbau, Verfahrenstechnik; Dipl.-Ing.
1976 bis 1981 Studium an der Kunsthochschule Berlin,
Fachbereich Industrielle Formgestaltung; Dipl. Formgestalter

Tätigkeit
1966 bis 1969 Projektant, vorrangig für chemische- und HLS-Anlagen im VEB Berlin-Chemie
1969 bis 1976 Forschung bei der Deutschen Bauakademie, Institut für HLS-Technik. Erste Publikationen zum Thema Stallklima und Frostschutz für HLS-Anlagen sowie Klimatisierung
seit 1981 Diplom-Designer im Bereich Schienenfahrzeugtechnik und Produktdesign
1981 bis 1991 leitender Gestalter der VEB Kombinates LEW
1991 bis 1996 Leiter des Fachbereichs Design der AEG Schienenfahrzeuge GmbH in Hennigsdorf
1996 bis 2002 Leiter des Adtranz-Daimler-Chrysler Designbereichs Deutschland
2002 bis 2006 Leiter des Bombardier Transportation Designbereichs Germany in Hennigsdorf
von 1981 bis 2006 vorrangig Gestaltung von Bahnprodukten für den Nah- und Fernverkehr für Deutschland und den internationalen ÖPV, z.B. S-Bahn Berlin BR485, U-Bahn Berlin, U-Bahn Athen, U-Bahn Shanghai, S-Bahn Führerstand BR481, VT912, Itino, Regionalbahn Niederlande, Nord-Ostseeexpress NOB, Sprinter EMU für NL, diverse Lokomotiven wie BR12X sowie Gestaltung diverser Konsumgüter

Gastprofessuren, Gastdozenturen, Projektarbeit
seit 1981 regelmäßig praxisorientierte Projektarbeit mit Studenten der KHB Berlin im Bereich ÖP-Verkehr
1990 bis 1998 Gastdozent an der HdK-Berlin und Durchführung von Projekten mit anderen Hoch- und Fachschulen im In- und Ausland (Darmstadt, Hamburg, Hannover, USA: North Carolina State University)
1998 bis 1999 Wahrnehmung einer Professur an der Fachhochschule Hannover
seit 2000 Initiator und Gestalter des ersten großen EU Design-Forschungsprojektes für Schienenfahrzeuge „EUCAB“ (Europäische Triebzugführerstände) mit dem Ziel der Harmonisierung des europäischen Zugverkehrs
2006 bis 2007 freiberufliche Arbeit für die EU und Bombardier an EU-Projekten für die Harmonisierung und Standardisierung des Europäischen Bahnverkehrs (Modlink)
seit 2007 bis heute Lehrbeauftragter an der HTW für das Fach Heuristik/ Projektmanagement/ Brainstorming für Kommunikationsdesigner, Modedesigner u.a.
fortlaufend diverse Vorträge an Hochschulen und Institutionen sowie Beratungstätigkeiten im Bereich Erfindungsmethodik und Gestaltung

Organisationen, Funktionen
1990 Mitbegründer des Designerverbandes der neuen Bundesländer und Vorstandvorsitzender
1991 Vereinigung mit dem VDID, dort Präsidiumsmitglied und bis 1997 auch Regionalgruppensprecher für Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern

Veröffentlichungen
mehr als 50 Veröffentlichungen sowie 42 technische Patente und Muster, vorrangig im Bereich Schienenfahrzeuge